"Weltraum – Outer Space", Ausstellung 2014, Bundeskunsthalle Bonn

Wusstet ihr eigentlich, dass der Countdown beim Raketenstart aller Länder eine Künstlererfindung ist? Regisseur Fritz Lang erfand sie 1929, als er seine "Frau im Mond" hochschoss. Das brachte uns auf die Idee, auch der Ausstellungseröffnung am 19.9.2014 einen Countdown zuzuordnen.

Hier kann er abgerufen und gespeichert werden: http://www.webcountdown.de/?a=NGWzKVE

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Fritz Lang bei Dreharbeiten zu "Frau im Mond". Quelle: Deutsches Bundesarchiv

STA

 

... noch sieben Wochen bis zum Jubiläum!

Wer vorgestern in der Bundeskunsthalle Romy Schneider in "Der Swimmingpool" gesehen hat, saß in roten Ledersesseln im Forum.

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Forum der Bundeskunsthalle, © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

Vor 20 Jahren war das Forum noch im Rohbau – kaum vorstellbar, dass hier kurze Zeit später Konferenzen, Theater- und Opernabende, Konzerte stattfinden sollten. Im Forum ist Platz für bis zu 500 Gäste, Stehplätze nicht mit gerechnet. Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen gehörten 1992 zum Innovativsten, was möglich war, und sind 2012 wiederum auf den neuesten Stand gebracht worden. Unsichtbar sind die Dolmetscherkabinen, in denen bis zu fünf Sprachen simultan gedolmetscht werden können, Solistenkabinen und die gesamte Techniksteuerung, die über, neben und unter dem Forum steckt. Also, wer am Sonntag "Sissi" gucken will, am besten samt Mailänder Torte, einmal einen Rundumblick werfen – das Forum hat's in sich!

JF

Internationaler Vogelflughafen: Neues Terminal

Nur die Verbindung von Ornithoport (Vogelflughafen) und dem angeschlossenen Apidrom (Bienenstöcke) machte es möglich, dass sich innerhalb der Bienenstöcke ein weiterer Terminal (in diesem Fall Nest) eröffnet hat und nun Fortschritt und Nachwuchs zeitigt. Was für ein Wunder! Nicht Ipod oder Iphone, sondern das Ei an sich zeigt sich ohne modische Retro-Ambitionen. Es sei "ein Symbol, das von sich her lehrt, die bergende Form und ihre Sprengung zusammenzudenken", sagt Peter Sloterdijk (Sphären 1, Frankfurt/M. 1998).
Was will die Kunst mehr?

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Foto: Klaus Maresch

Wollen wir hoffen, dass es sich nicht um Merops apiaster den Bienenfresser handelt. Das halte ich eher für ausgeschlossen, könnte auch ein Rotkehlchen sein, das sich eine besondere PR-Strategie für die kommenden Landtagswahlen in NRW ausgedacht hat.

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Grafik aus: William Harvey, De generatione animalium, 1651. Frontispiz (Ausschnitt)

STA

Nächste Station – Buchhaltung!

Nachdem ich als Auszubildende der Bundeskunsthalle schon von meinen Erfahrungen im „Unternehmensbereich/Internet“ geschildert habe, möchte ich heute von meinem Aufenthalt in der Buchhaltung berichten. Die meisten stellen sich die Buchhaltung wahrscheinlich langweilig und eintönig vor. Na ja, das habe ich ehrlich gesagt am Anfang auch gedacht.

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Mein Arbeitsplatz in der Buchhaltung

Aber: schon nach meiner ersten Woche in diesem Zentralbereich habe ich meine Meinung geändert! Es ist zwar wirklich jeden Tag so ziemlich das Gleiche was bearbeitet werden muss, aber dennoch gefällt es mir sehr gut. Die Aufgaben, die hier erledigt werden müssen sind z.B. Ausgangsrechnungen schreiben und einbuchen, Eingangsrechnungen verbuchen, regelmäßige Zahlungen erstellen und die Kasse buchen. Das sind nur einige Aufgaben die hier sorgfältig erledigt werden müssen.

Ursprünglich sollte ich drei Monate in der Buchhaltung verbringen, da es mich aber sehr anspricht und es auch für meine Ausbildung bedeutungsvoll ist, habe ich auf eigenen Wunsch auf vier Monate verlängert. So kann ich in die Arbeiten der Buchhaltung noch tiefer eintauchen und noch viel mehr lernen. Gelernt habe ich sowieso eine Menge, in den zwei Monaten die ich schon hier bin. Ich muss zugeben, dass ich einen Teil, den wir in der Schule in Rechnungswesen gelernt haben, erst so richtig verstanden habe, als ich es hier erklärt bekommen habe. Da sieht man mal, dass man es besser versteht wenn es einem praktisch gezeigt wird.

Für meine berufliche Zukunft könnte ich mir gut vorstellen, in diesem Bereich zu bleiben. Denn gerade mein Ausbildungsberuf „Kauffrau für Bürokommunikation“ ist sehr flexibel, sodass man in vielen Bereichen eingesetzt werden kann. Aber wer weiß schon was die Zukunft bringt?!

SA

Drums Summit Special 2012: Sheila E.!

Eigentlich wollten wir erst 2013 mit DRUMS SUMMIT weitermachen. Nur, so war es mit der Drums-Patin Robyn Schulkowsky besprochen, wenn wir dieses Jahr noch diese Künstlerin bekommen, machen wir ein Special. Ich war skeptisch, denn seit drei Jahren bemühe ich mich erfolglos um einen Auftritt von Sheila E.. Aber nun ist es nach vielen E-Mails zwischen Kalifornien und Bonn schon fast gelungen. "Fast" heißt: Vertrag noch nicht unterschrieben, aber weitestgehend Einigkeit. Über die gewünschte db-Zahl (Lautsärke) müssen wir aus konservatorischen Gründen noch verhandeln, denn sonst würde es noch die Bilder im gegenüber liegenden Kunstmuseum erschüttern. Es wird gelingen!

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Sheila E. musizierte bereits als Dreijährige, ihr Vater war Drummer bei Carlos Santana, sie selbst lange u.a. mit Prince, Ringo Starr und Stevie Wonder unterwegs. Ein großes Glück und Highlight für die Bundeskunsthalle.

Termin unbedingt vormerken: 12. Juni 2012 im Forum der Bundeskunsthalle.

STA

Kooperation mit der Drachenfelsschule Königswinter

Zu der Arbeit eines FSJlers (Freiwilliges Soziales Jahr) gehört auch, dass er am Ende des Jahres ein eigenständiges Projekt vorweisen muss. Die letzte FSJlerin in unserer Abteilung hat beispielsweise das Projekt „Kunst für Demenzkranke“, welches ja nun zur V&A-Ausstellung umgesetzt wurde, geplant und vorbereitet.

Das Projekt meines Kollegen und mir ist für eine etwas andere Zielgruppe bestimmt.
Wir werden eine Kooperation mit der Drachenfelsschule Königswinter betreuen und ein Programm für die Schüler ausarbeiten. Die Rahmenbedingungen dafür haben wir bereits in einem Termin vor Ort in der Schule geklärt. Da es sich um eine Förderschule handelt, und sie für viele damit vermutlich sowieso schon im sozialen Abseits steht, sieht man bei einer solchen Idee schon eine Horde Schüler marodierend durch die Kunsthalle ziehen. Als ob die Drachenfelsschule diese Vorurteile widerlegen will, begrüßte uns bei unserer Ankunft zu dem Besprechungstermin  (außer mir kamen noch mein FSJ-Kollege, mein Chef, zwei Kolleginnen aus dem Workshop, sowie eine freie Mitarbeiterin mit) ein Schulgarten und das idyllische Panorama von Königswinter.

Drachenfelsschule
Lediglich die unfreundliche, bei Schulen aber aus unerklärlichen Gründen aber äußerst beliebte Kastenbauweise und das Schülergeschrei vom Schulhof wiesen das Gebäude eindeutig als Schule aus. Wir machten es uns im Lehrerzimmer bequem und vom Grundnahrungsmittel für Besprechungen (Kaffee!) zu geistigen Höchstleistungen gepusht, wurden mit der Direktorin Frau Müller-Luhnau zügig die Eckdaten für die Kooperation festgelegt: Es werden uns zur Ausstellung „Lob der Torheit – Narren, Künstler, Heilige eine 6. und eine 9. Klasse zu je vier Terminen besuchen und neben Führungen durch die Ausstellung an einem ausstellungsbezogenen kreativen Projekt arbeiten.

Nun geht die Arbeit für uns allerdings erst los, denn es müssen Verträge geschrieben werden (nicht halb so aufregend und businessmäßig, wie man sich das vorstellt), Material beschafft und natürlich ein Programm für die Schüler erarbeitet werden. Seit der Besprechung spuken auch schon unzählige Ideen für die künstlerische Arbeit in meinem Kopf herum. Die meisten davon sind allerdings wohl nur unter feuerwehrtechnischer Aufsicht und mit SEK Überwachung durchführbar,  aber mal schauen. Ein paar Überraschungen werden wir uns auf jeden Fall einfallen lassen. Es bleibt spannend…

JP

Explosion in der Bundeskunsthalle?!

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Foto: P. Oszvald, © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Keine Sorge, das Foto datiert in die Bauphase der Bundeskunsthalle. Es stammt aus unserem Bildarchiv, das wir seit etlichen Wochen nach den schönsten Fotos durchforsten, die im Juni zum Geburtstag der Bundeskunsthalle veröffentlicht werden. Am 19. Juni 1992 wurde die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland feierlich eröffnet. Voraus gingen jahrzehntelange Debatten um ein bundesdeutsches Forum für Kunst und Kultur. Immerhin ist Kultur seit 1949 in Deutschland Ländersache. 1977erklärte das Bundeskabinett, dass es in einem "geistig-kulturellen Zentrum" einen wichtigen Beitrag zu einem überzeugenden Hauptstadtkonzept sehe. Gemeint war eine Bund/Länder-Einrichtung, die in der Bundeshauptstadt Bonn Aufgaben der "gesamtstaatlichen Repräsentation" übernehmen sollte. 1984 wurde dann der Bau am heutigen Standort beschlossen und 1989, kurz nach dem Mauerfall, fand die Grundsteinlegung in der Noch-Hauptstadt Bonn statt. Die von weitem sichtbaren "rostigen Säulen", die für die Bundesländer stehen, mussten kurzfristig um fünf weitere Säulen ergänzt werden. Zwar war es dann bald mit dem Hauptstadtglück vorbei, aber die Bundeskunsthalle blieb in Bonn.
Alles in allem - ein großes Glück für die Stadt und für uns!

JF

Internationaler Vogelflughafen 2012 bereitet sich vor

Wer Vogelflughäfen (Ornithoports) betreibt, braucht Grips und darf die Höhe nicht scheuen.

Wir sehen den Vorstandsvorsitzenden von ingold airlines, Res Ingold, persönlich auf der Projektleiter bei dringend notwendigen Ausbesserungen der Airport-Signaletik. Auch Ornithoports benötigen nachhaltige Betreuung zur Flugsicherung. Eine der angebrachten Nist-Lounges scheint bereits fest vergeben, wofür diverse Nestbau-Indizien vorliegen (z.B. Federn und Verdauungsrelikte).
Ab Ostersonntag soll der Ornithoport auf dem Dach der Bundeskunsthalle wieder fürs Publikum geöffnet werden.

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Foto: Stephan Andreae

Ein besonderes Highlight zur Flugdynamik verspricht das kommende Museumsmeilenfest. Am 9. und 10. Juni wird Falko Traber (aus der berühmten Hochseilakrobatik-Familie) versuchen, der Schwerkraft ein Schnippchen zu schlagen. Und wenn es gelingt, wird er das städtische Kunstmuseum mit der Bundeskunsthalle drahtig verbinden und eine Balance darbieten, die auch kleinen Vögeln vor Erstaunen den Schnabel öffnen werden. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

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Foto: © Falko Traber

Lob der Torheit. Narren. Künstler. Heilige

Trübe und grau wabern Nebelschwaden um die Bundeskunsthalle. Alles atmet Melancholie. Wir befinden uns mitten in der tiefsten Fastenzeit und die letzten Konfettireste wurden schon vor Wochen beseitigt…

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Rivane Neuenschwander, Aschermittwoch / Epilog, 2006, High Definition video
In Zusammenarbeit mit  Cao Guimarães, Courtesy the artist, Fortes Vilaça Gallery, São Paulo;
Stephen Friedman Gallery, London; Tanya Bonakdar Gallery, New York

Aber so wie in den Bäumen langsam die Säfte steigen, die ersten Krokusse ihre Knospen treiben und sich alles leise zu regen beginnt, so betreiben auch wir – noch weitgehend im Verborgenen – Vorbereitungen für ein schillerndes Fest der Sinne namens "Lob der Torheit. Narren. Künstler. Heilige", das uns ab Ende August 2012 blüht. Exzentriker aus aller Herren Länder und dreitausend Jahren Kulturgeschichte geben sich dann ein famoses Stelldichein in Bonn und beweisen endlich, dass uns ohne Karneval etwas fehlt. Zugegebenermaßen ist das für manchen im Rheinland keine ganz neue Erkenntnis. Aber die Tatsache, dass es überall auf der Welt ähnlich zugeht, überrascht vielleicht doch den einen oder anderen. Menschliches Zusammenleben funktioniert eben nur dann, wenn wir uns hin und wieder verkleiden und über die Stränge schlagen dürfen.

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Jaguar-Mann (Schamane in Verwandlung), Terrakotta, Ecuador, La Tolita Kultur, 400 v. - 700 n. Chr.
© Gérald Berjonneau

Damit auch alle fremden Götter, Helden und Dämonen rechtzeitig und ordnungsgemäß Einzug in Bonn halten können, verschicke ich momentan die letzten Leihanfragen an Museen und Sammlungen in der ganzen Welt. Zwar haben wir schon vor vielen Monaten die Anfragen gestartet, aber auch als Bundeskunsthalle erhält man nicht immer alle ursprünglich vom Kurator gewünschten Objekte. Falls eine Absage eintrudelt, kann man versuchen nachzuhaken und den potenziellen Leihgeber davon zu überzeugen, dass genau sein Stück perfekt in die Ausstellung passt. Oder man sucht ein Ersatzobjekt. Gerade erhielt ich eine sehr erfreuliche Zusage aus Neapel. Doch eine Zusage ist erst der Anfang, denn jetzt muss ein Vertrag geschlossen werden und – genau wie im richtigen Leben – sind dessen Konditionen oft hart umkämpft. Transport und Versicherung der Leihgabe können sich in den Verhandlungen als zähe Angelegenheiten erweisen. Je nachdem wünsche ich mir dann durchaus schon einmal die magischen Zauberkräfte eines Voodoo-Meisters. Oder den unerschütterlichen Frohsinn eines Jecken. Oder die Geduld eines Heiligen.

WS

Drei Wochen hinter den Kulissen

Nachdem in diesem Blog auch von so viel Außergewöhnlichem berichtet wurde – von Projekten, Ausstellungen, Reisen in die ganze Welt und darüber hinaus, wie es scheint (siehe die für 2014 geplante Weltraumausstellung) – möchte ich hier von meinen Eindrücken vom „Arbeitsalltag“ in der Bundeskunsthalle erzählen.

Mein Name ist Ana Sous, Studentin der Kunstgeschichte und als Praktikantin von Stephan Andreae im Bereich Projektmanagement habe ich drei interessante Wochen hinter mir, in denen ich einen Einblick in die Planung von Konzertevents, von langfristigen Projekten, wie dem Vogelflughafen auf dem Dach, und auch ausschnitthaft von Ausstellungen gewinnen konnte.
Zwei Aspekte haben es mir während meiner Zeit hier besonders angetan: Gut gefallen hat mir zum einen, dass ich vom ersten Tag an so stark eingebunden wurde. Gerade bei Praktika ist die Erfahrung besonders schön, dass die eigene Arbeit auch nützlich ist. Hier in der Bundeskunsthalle gehörten vornehmlich zu meinen Aufgaben Recherchen (in wessen Besitz befindet sich welche Arbeit?), die Erstellung von Entwürfen für ein Plakat der Reihe Klingt gut. und eines Flyers für das Ausstellungsprojekt Vogelflughafen.  Vielleicht werden meine Vorschläge ja zumindest teilweise berücksichtigt…?

Ornithoport-diagramm

Aus meinem Layoutvorschlag für den Ornithoport

Toll war außerdem, dass ich an vielen Besprechungen teilnehmen durfte (z. B. zur Organisation von zwei Veranstaltungen des Jazzfests Bonn, die im Forum stattfinden werden). So habe ich nun eine Vorstellung von den für die Planung von Events notwendigen Absprachen. Auch die Medienkonferenz zur Ausstellung Ménage à trois. Warhol – Basquiat – Clemente war eine neue Erfahrung für mich.
Der andere Punkt, der mich so beeindruckt hat, ist der rege Austausch der Mitarbeiter untereinander. Jeder scheint recht genau über die Projekte der anderen Bescheid zu wissen und beteiligt sich zumindest teilweise mit Fragen und Anregungen. Auch die Selbstverständlichkeit, mit der wir an der Pressekonferenz und am Vortrag der Ausstellungsleiterin, Susanne Kleine, über die Warhol-Basquiat-Clemente-Ausstellung teilnehmen konnten, gefiel mir.
Kurzum, die Zeit in der Bundeskunsthalle war wirklich gut. Ich hatte die Chance, hier Anwendungsgebiete für mein Studium zu finden – nicht nur theoretisch, sondern ganz real. Wichtig für mich waren die Einblicke in Abläufe einer Event- oder Ausstellungsplanung, die ich gewinnen konnte: Was muss alles geschehen und wie viel Zeit ist nötig, bis eine Veranstaltung auf die Beine gestellt werden kann? So begegnete mir der „Alltag“ in der Kunsthalle als etwas Aufregendes und Spannendes mit zahlreichen Möglichkeiten, sich selbst und seine Ideen einzubringen. Um es nochmal mit den Worten eines Besuchers zu sagen, der sich in einem der Gästebücher verewigt hat: „Ein ganz großartiges Erlebnis“.

Ana Sous